Ruhrgebietspolitik in der Krise. Kontroverse Konzepte aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden.

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Dortmund

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ZLB: 2000/3630

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Abstract

Das Ruhrgebiet ist trotz raschen und tiefgreifenden Strukturwandels und einer insgesamt modernen Strukturpolitik von starken Krisensymptomen geprägt. Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung, teilweise fortschreitende Umweltzerstörung und räumliche Segregation lassen sich mit den gegebenen Instrumentarien offensichtlich nicht wirksam genug bekämpfen. Das Buch vertritt die These, dass ohne einen Perspektivenwechsel in der Wirtschafts-, Umwelt- und regionalen Ausgleichspolitik auf gesamtgesellschaftlicher Ebene - nationalstaatlich und europäisch - eine moderne regionale Struktur-, Industrie-, Dienstleistungs- und Raumplanungspolitik weitgehend machtlos ist. Es wird dafür plädiert, Politik für die Krisenregion Ruhrgebiet als Multisektoral- und Mehrebenenpolitik zu entwickeln. Die Hegemonie des Neoliberalismus hat zerstörerische Wirkungen gerade für Regionen, die einen schwierigen Strukturwandel durchlaufen. Die fortgeschrittenen Strategien und Elemente der Struktur- und Raumordnungspolitik benötigen als Rahmenbedingungen für ihre Wirksamkeit einen sozialökologischen New Deal, der sich nicht mit modernistischer Konsenspolitik und inkrementalistischer Planung durchsetzen lässt. difu

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281 S.

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Dortmunder Beiträge zur Raumplanung. Blaue Reihe; 101