Regionale Baukultur als Beitrag zur Erhaltung von Kulturlandschaften. Beiträge zu der Tagung am 24.-26. Februar 2010 in Muhr am See/Bayern.

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Bonn

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ZLB: Kws 175/4

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Abstract

Regionale Baukulturen weichen zunehmend standardisierten Neubauten sowie einer Beliebigkeit in der Materialauswahl. Dörfer, Städte und Regionen verlieren durch diese Entwicklung ihren regionaltypischen Charakter. Damit geht auch ein Teil des Charmes und der Attraktivität von Regionen verloren. Mit der Formulierung von Prinzipien werden die wesentlichen Empfehlungen für den Umgang mit regionaler Baukultur zusammengefasst. In diesem Zusammenhang ist weder eine historisierende Konservierung der Bausubstanz, noch eine regional entwurzelnde Modernisierung anzustreben. Vielmehr sollte ein harmonisches Miteinander denkmalgeschützter Bauten und zeitgenössischer Bauweise, die den heutigen Anforderungen gerecht wird, oberstes Ziel sein. Der Anspruch an eine sensible Weiterentwicklung der Baukultur wird vielleicht mit dem Begriff "Bauen in der Region" am besten beschrieben. Diese Prinzipien sind noch nicht abschließend, sondern dienen als Grundlage für die dringend weiter zu führende Diskussion. Die Tagungsbeiträge zeigen, dass die einzelnen Ansätze zum Teil weit auseinander gehen. Dies umso mehr, als auch Konzepte aus verschiedenen europäischen Ländern vorgestellt wurden. Wenn es jedoch um die Gestaltung von Kulturlandschaften und den Schutz des kulturellen Erbes geht, gilt es, diese Aspekte im europäischen Kontext zu betrachten. Als ein wesentliches Ergebnis des Projektes wurde die Notwendigkeit der Stärkung einer Diskussionskultur identifiziert, die mit der Wahrnehmung der Aktualität des Themas beginnt. Dies kann nur durch Kommunikation aller am Baugeschehen Beteiligten erreicht werden. Hierbei ist die Einbindung der Bürger und des Bürgerschaftlichen Engagements unabdingbar.

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120 S.

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