Zur Interdependenz von Ländlichkeit und Sicherheit im "doing rurality".

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 730/71

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Abstract

Der Beitrag thematisiert in einem kurzen Überblick den Stand der Forschung an der Schnittmenge von Sicherheitsgefühlen, sozialer Kohäsion und Raumproduktion mit einem besonderen Fokus auf die Herstellung und Nutzung der Deutungen von Ländlichkeit. Im Zusammenhang mit Fragen der Raumproduktion, kollektiver Gefühlslagen und kultureller Auslegungen werden verschiedene Ansätze einer ruralen Kriminologie ausgelotet. Das im Projekt weiterentwickelte Modell der Sicherheitsmentalitäten wird anhand unterschiedlicher Dimensionen und Ebenen systematisiert und vorgestellt. Es wird ein Ansatz skizziert, der einer stärkeren paradigmatischen Ausrichtung auf Prozesse der Herstellung von Sicherheit und Verarbeitung von Sicherheitsanforderungen durch die Bevölkerung folgt, die sich von klassischen Kriminalitätsfurchtbefragungen unterscheidet, indem sie die prozessbezogene Herstellung von Sicherheit und Ordnung vor Ort in den Blick nimmt.

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S. 83-106

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