Wirkungen eines militärischen Standortes auf die regionale Wirtschaftsstruktur. Untersucht am Beispiel der Gemeinde Mittenwald.

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BBR: Z 700
SEBI: Zs 237-4
IRB: Z 1003

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Abstract

Eine Fallstudie, die keinen Anspruch auf Verallgemeinerungsfähigkeit stellt, ermittelte, daß die entscheidenden Einflußgrößen von Militärstandorten auf die Wirtschaft einer Region die Größe der Garnison, die Art der Truppenteile sowie die regionale Wirtschaftsstruktur sind. Die Analyse der dezentralen, d. h. nicht zentral vom Verteidigungsministerium getätigten, Ausgaben der drei für die dezentrale Güterbeschaffung in Frage kommenden Ausgabenbehörden Standortverwaltung, Truppenteile und Bauleitung, zeigte die eindeutige Tendenz, diese Kaufkraftströme aus dem Standortbereich abfließen zu lassen. Die Konsumausgaben, insbesondere die für den täglichen Bedarf, durch die in der Garnison Beschäftigten kommen hingegen fast ausschließlich dem örtlichen Handel und Handwerk zugute. Weiter profitiert der Standortbereich durch die Wohnungsnachfrage, mit den Einschränkungen, daß oft keine Marktmieten gezahlt werden und der Bedarf nach einiger Zeit gedeckt ist. Mit Sicherheit könnten durch eine Neuorientierung der Beschaffungspolitik zusätzliche Impulse für die Standortregion ausgelöst werden, wobei man gezielt die mittelständischen Betriebe fördern könnte.

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Militärstandort, Raumwirksamkeit, Regionalwirtschaft

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Raumforschung und Raumordnung, Köln 36 (1978), H. 3, S. 149-158, Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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Militärstandort, Raumwirksamkeit, Regionalwirtschaft

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