Die III. SS-Baubrigade in Köln. Ein Außenlager des KZ Buchenwald.

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DE

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Düsseldorf

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ZLB: 96/651-4

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DI

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Zusammenfassung

Welchen Anteil hatten die Kommunen an dem Zwangsarbeitseinsatz von KZ-Häftlingen? Die Rekonstruktion der Geschichte eines Außenlagers des KZ Buchenwald in Köln zeigt, daß der Einsatz von KZ-Häftlingen im Zusammenhang mit den alliierten Bombenangriffen seit 1942 erfolgte. Die Häftlinge wurden zur Enttrümmerung und zur Entfernung von Blindgängern eingesetzt. Dabei nahm Köln als die am meisten zerstörte Stadt des Westens seit Mitte 1942 eine Vorreiterposition ein. Die Forderungen der vom Luftkrieg betroffenen Kommunen deckten sich mit dem Interesse der SS, die Ware Arbeitskraft in den Konzentrationslagern zu nutzen. So entstanden in einigen Städten die ersten KZ-Außenlager; deren Enttrümmerungskommandos wurden als "Baubrigaden" bezeichnet. Die Autorin zeigt das Eintreten der Stadtverwaltung für die Errichtung des Außenlagers und spürt die Verbindungslinien zwischen dem Lager und der Stadtbevölkerung auf. Zugleich liefert sie einen Beitrag zur Beurteilung des NS-Lagersystems. kmr/difu

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ca. 140 S.

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