Nähe zum Gegner. Kommunisten und Nationalsozialisten im Berliner BVG-Streik von 1932.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 94/3513

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Abstract

Kommunisten und Nationalsozialisten arbeiteten in den letzten Tagen der Weimarer Republik zusammen. Beim Streik der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der - unmittelbar vor der letzten uneingeschränkt freien Reichstagswahl - am 3. November 1932 ausbrach und das gesamte Verkehrssystem der Reichshauptstadt lahmlegte, kämpften SA-Männer und Rotfrontkämpfer gemeinsam gegen Gewerkschaften und SPD. Goebbels und Ulbricht zogen im Hintergrund die Fäden. Ziel der Studie ist es, anhand von zeitgenössischen Berichten, Polizeiakten und Parteiarchiven den Verlauf, die Ursachen, Hintergründe und Folgen dieses Ereignisses zu analysieren. Röhl kommt zu dem Schluß, daß das kurze Zweckbündnis der Parteiführer von 1932 sich 1939 auf internationaler Ebene wiederholte: im Hitler-Stalin-Pakt. sosa/difu

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ca. 290 S.

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