Digitale Transformation der Verwaltung. Empfehlungen für eine gesamtstaatliche Strategie.

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Gütersloh

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Die digitale Transformation der Verwaltung bietet die Chance, öffentliche Ressourcen effizienter und zielgenauer einzusetzen. Trotz zahlreicher Bemühungen zeigen sich die Ergebnisse nach Ansicht der Verfasser jedoch nicht überall und nicht auf den ersten Blick. Die digitalen Serviceangebote der deutschen Verwaltung blieben hinter den Erwartungen von Bürgern und Unternehmen zurück. Auch mit den Erfolgen anderer Staaten könnten sie nicht mithalten. Zudem sei der IT-Einsatz in der Verwaltung weiterhin disparat und wenig interoperabel und es fehle eine gesamtstaatliche Steuerung. Als zentrale Herausforderungen der Verwaltung nennen die Verfasser, dass politische Meinungsbildungsprozesse weitgehend entkoppelt und in versetzten Zyklen verlaufen und Akteure in den Ressorts sowie IT-Stellen, in Kommunen, Ländern und Bund unterschiedliche Ziele verfolgen. Zudem wirken IT-Investitionsentscheidungen aus der Vergangenheit nach. Hier seien unterschiedliche Pfade beschritten worden, die nur mühsam verlassen werden könnten. "Diese strukturellen Rahmenbedingungen lassen sich im föderalen System nur geringfügig ändern", heißt es in der Untersuchung weiter. Umso wichtiger sei es, die richtigen Schwerpunkte zu setzen, um ein gemeinsames Handeln zu erreichen.

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54 S.

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