Die Rechtsfindung contra legem.

Beck
Lade...
Vorschaubild

Datum

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Herausgeber

Beck

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

München

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 93/473

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI
S

Autor:innen

Zusammenfassung

In der juristischen Methodenlehre reicht die Definition des Terminus "Rechtsfindung contra legem" von "Mißachtung des eindeutigen Normtextes" über den "Verstoß gegen Anordnungen des geltenden Rechts" bis hin zur "Mißachtung der Regelungsabsicht und Zweckvorstellung des Gesetzgebers", die eine mißbräuchliche Richtermacht charakterisieren soll. Zunächst untersucht der Autor Art. 20 Abs. 3 GG, wonach die rechtsprechende Gewalt an "Gesetz und Recht" gebunden ist. Vor dem Hintergrund der NS-Herrschaft wird unter "Recht" das Verfassungsrecht, insbesondere die Menschenrechte verstanden, welches die Richter derart binden soll, daß Unrecht im Sinne von "Auschwitz" nie mehr gesprochen werden kann. Bei der Kollision zwischen dem vom Gesetzgeber Gesagten und Gewollten ist im Zweifelsfall aufgrund des Vertrauensschutzes dem Wortlaut des Gesetzes der Vorrang einzuräumen und nur in den vom Autor aufgeführten, eng begrenzten Einzelfällen eine contra-legem-Rechtsprechung zulässig. rebo/difu

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

item.page.dc-source

Seiten

IX, 208 S.

Zitierform

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Münchener Universitätsschriften; 90