Architektinnen der Zukunft. Lokale Frauenprojekte im Kontext der Globalisierung.

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München

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ZLB: 2006/1077

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Abstract

Was bedeutet Globalisierung für den Alltag der Menschen? Wie beeinflusst sie die Entwicklungschancen von Menschen und Räumen? Wie wirkt sie hinein in Nachbarschaften, Familien, Biografien? Was bedeutet sie für die gesellschaftliche Situation von Frauen im lokalen Kontext? Vor dem Hintergrund dieser Fragen untersucht die Autorin die Zeitdiagnosen und Zukunftsperspektiven von Mädchen- und Frauenprojekten aus 18 deutschen Städten und Regionen. Ihr Ansatzpunkt sind unterschiedliche Politikfelder wie Stadtentwicklung, Energie, Mobilität, Wohnen und Arbeiten oder "Eine Welt". Gemeinsam ist den Akteurinnen vor Ort ein Unbehagen am Status quo. Die Kritik am Status quo ist zugleich Kritik an der Geschlechterhierarchie. Die Zukunftsvisionen verfolgen eine Überwindung dieser Hierarchie, die sich nicht nur als Hemmschuh für Mann und Frau, sondern für die Gesellschaft insgesamt erweist. Die Autorin zeigt das Handlungspotenzial von Mädchen und Frauen im außerparlamentarischen Raum und untersucht, inwieweit dieses Potenzial im Hinblick auf die lokalen Effekte der Globalisierung innovative Elemente beinhaltet. Die zu Wort kommenden Akteurinnen stellen eine neue Öffentlichkeit über soziale, ökonomische und ökologische Fragen und deren Vernetzung her, die eine neoliberal orientierte Politik ausgrenzt oder - soweit es sich um Gefährdungen und Risiken handelt - selbst mitproduziert hat. difu

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153 S.

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Gender, Diversity, Nachhaltigkeit; 1