Technische, bauliche und administrative Entwicklung eines kommunalen deutschen Schlachthofs von den Anfängen bis 1950 am Beispiel Offenburgs.

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München

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ZLB: 97/3550

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DI

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Abstract

Der Offenburger Schlachthof galt bei seiner Eröffnung 1906 als Musterbetrieb. Fleisch als Grundnahrungsmittel genießt seit Jahrhunderten die ernste Zuwendung durch den Gesetzgeber, der die Schlachtung, Lagerung und Verarbeitung bis zum Endverbraucher hin streng bestimmt und kontrolliert. Diese Aufmerksamkeit hatte zur Folge, daß sich neben einer intensiv angelegten und groß strukturierten Gesundheitsbehörde ein System der Schlachthäuser etablierte, die sich den gesetzlichen Gegebenheiten im inneren und äußeren Aufbau nahtlos anpaßten. Die Autorin hat es sich zum Ziel gestellt, die technischen Entwicklungsschritte und deren Evaluierung in der Praxis darzustellen sowie die veränderten Prioritäten eines Schlachthofs bei einer strukturellen Umorganisation von der tierärztlichen zu einer mehr betriebswirtschaftlichen Leitung aufzuführen. Am Beispiel der Gesetzgebung der Fleischbeschau von Offenburg und Baden wird die allgemeine Entwicklung des Hygienerechts und deren Auswirkung auf den Verbraucherschutz untersucht. mabo/difu

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171 S.

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