Landschaften verwandeln. Empfehlungen am Beispiel dreier industriell gestörter Landschaften in Europa. Ein italienisch-polnisch-deutsches Projekt "Restrukturierung von Kulturlandschaften" - Rekula.

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DE

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Großräschen

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ZLB: 4-2006/1688

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In der Abschlussdokumentation des deutsch-italienisch-polnischen Projekts REKULA ("Restrukturierung von Kulturlandschaften") präsentiert die IBA als Lead-Partner die Ergebnisse des von 2003 bis 2006 laufenden Projekts. Hier tragen die Projektpartner ihre Erfahrungen im Umgang mit industriell gestörten Landschaften zusammen und geben übertragbare Empfehlungen für andere Regionen mit ähnlicher räumlicher Ausgangssituation. In der Dokumentation wird zunächst das norditalienische Veneto als eine weiterhin diffus wachsende Region beschrieben, in der - mit ökologischem Schwerpunkt - ein Eingriff vor dem Wachstumskollaps erforderlich ist. Dazu wurde ein Pilotprojekt zur Nutzung von Kiesgruben zur Wasserspeicherung konzipiert. Die Niederlausitz hat ihre industrielle Übernutzung hinter sich, ist derzeit eine stark schrumpfende Region und braucht neue wirtschaftliche Impulse. Das Pilotprojekt hat deshalb mit der Erprobung einer geschütteten und nachbergbaulichen Fläche zur Erzeugung regenerativer Energie einen ökonomischen Fokus. Oberschlesien ist eine gleichzeitig wachsende und schrumpfende Region, die reicher und ärmer wird, die ab- und aufbaut. Die Landschaft, auch die Stadtlandschaft, kann da eine ausgleichende Funktion ausüben, weshalb das oberschlesische Beispiel mit der Sanierung einer verschlissenen Werkssiedlung ein soziales Pilotprojekt in Gang setzte. Die drei Beispielregionen decken ein großes Spektrum europäischer Landschaftstypen ab. Die hier erprobten und in der Veröffentlichung beschriebenen Prinzipien zum Umgang mit industriell oder zivilisatorisch gestörten Landschaften sind europaweit anwendbar, jedoch dort am nutzbringendsten, wo Gesellschaften und damit auch Landschaften sich in einer dynamischen Veränderungsphase befinden. goj/difu

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152 S.

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