Zukunft Wohnen. Reflexionen zur gestalterisch-räumlichen Dimension.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Visionen und Utopien zielen auf konkrete Verbesserungen des Wohnwerts, Senkung der Wohnkosten und Adaption des sozialen Wandels. Zukunftsfähige Wohnprojekte verbinden drei wichtige Eigenschaften: (1) Nachhaltigkeit im Umgang mit den natürlichen Ressourcen, (2) Anpassungsfähigkeit gegenüber sozialen Veränderungen, (3) Barrierefreiheit, die Handicaps in der Wohnung und im Umfeld berücksichtigt. Die Diskrepanz zwischen der Dynamik des gesellschaftlichen Wandels und dem Beharrungsvermögen der heutigen Wohnungsproduktion kann nur die permanente Rückkopplung von Bewohnererfahrung mit der experimentellen Praxis aufheben. Insbesondere die Auswertung der Experimente über einen längeren Zeitraum des Gebrauchs, ein bisher unübliches Verfahren, läßt grundlegende Verbesserungen erwarten. Veränderbare Raumgrenzen, nutzungsneutrale Räume und inszenierbare Lofts geben dem Pluralismus der Lebensstile eine Chance. "Zukunft Wohnen" wird vorrangig ein Thema der Modernisierung, Umnutzung und des partiellen Abbruchs und Wiederaufbaus sein. Das Management des Siedlungsbestands ist die wichtigste Aufgabe. Selbstbewußte Architektur findet in der dekonstruktivistischen Methode Inspiration für die Wiederverwendung älterer Gebäudeteile. Die Transformation der Bau- und Siedlungsstruktur stiftet neue Identität und erklärt die Stadt zum Prozeß. - (n.Verf.)

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Nr.10/11

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S.675-698

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