Einführung Arbeitsgruppe 1: Chancen und Grenzen der Beteiligung.

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Hannover

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EDOC

Abstract

Das Thema Beteiligung und Partizipation hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei erstreckt sich die Mitwirkung, Teilhabe und Mitbestimmung verschiedener Akteure nicht nur auf die klassische und obligatorische Öffentlichkeitsbeteiligung in Planungsprozessen. Vielmehr lässt sich erkennen, dass auch zunehmend die öffentliche Hand sich im Rahmen von Entwicklungskonzeptionen der Beteiligung von Akteuren abseits vorgeschriebener Einbindung bedient, um mögliche Konfliktbereiche frühzeitig auszuloten und/oder sich endogener Potenziale im Sinne von lokalem Wissen, mentaler, finanzieller und personeller Unterstützung zu bedienen und diese effizient zu nutzen. Diese Strömung kann in engem Zusammenhang mit den aktuellen kommunalen Herausforderungen gesehen werden. Neben dem demografischen Wandel und seinen Folgen, den Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung, der Energiewende sowie der Forderung der Bürger nach einem Mehr an Mitwirkungs- und Entscheidungskompetenz im Rahmen der zukünftigen Entwicklung ihres Lebensumfeldes erscheinen Beteiligungsprozesse, die über das vorgeschriebene Maß hinausgehen, unabdingbar. Beispielsweise erscheint es schwierig, das ehrenamtliche Engagement für freiwillige kommunale Aufgaben zu fördern, wenn der ortsansässigen Bevölkerung kein Handlungsspielraum bezüglich Mitbestimmung und Ausgestaltung der Aufgaben zugestanden wird.

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S. 1-3

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Arbeitsberichte der ARL; 10