Akzeptanz als Rahmenbedingung für das erfolgreiche Management von Landnutzungen und biologischer Vielfalt in Großschutzgebieten.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Im Zuge des Managements von Großschutzgebieten spielen die Fragen der Akzeptanz des Schutzgebietes an sich und der Umgang mit Konflikten, die aus dem Schutzgebietsregime heraus resultieren können, eine wichtige Rolle. Der Beitrag untersucht zunächst die unterschiedliche Rolle der Akzeptanzforschung von Großschutzgebieten im deutsch- und englischsprachigen Raum. Anhand der verschiedenen Aufgaben und Handlungsfelder von Nationalparken und Biosphärenreservaten wird dann die Vielfalt möglicher Konfliktpotenziale aufgezeigt, die am Beispiel von vier Fallstudien näher beschrieben werden. Eine Medienanalyse und vertiefende Experteninterviews dienen als Grundlage für die detaillierte Untersuchung der vier Fallstudien: der Nationalpark Berchtesgaden mit einem latenten Konfliktpotenzial bei unvorhergesehenen Naturereignissen wie Borkenkäferbefall sowie die potenzielle Nationalparkregion Senne-Teutoburger Wald-Eggegebirge mit ihrem hohen Anteil an Privatwaldbesitzern und der Problematik der Zonierung, das Biosphärenreservat Bliesgau, die vor allem bereits in ihrer Entstehungsphase Konfliktpotenziale der Landnutzung sowie sich überschneidender Kompetenzbereiche aufzeigte sowie das Biosphärenreservat Pfälzerwald mit der neuen Konfliktlage der möglichen Ausweisung von Windenergieanlagen. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen für die Raum- und Umweltplanung, den Akzeptanzbegriff insgesamt als Bestandteil eines aktiven Umfeldmanagements zu betrachten und adaptive Ansätze besser in das Schutzgebietsmanagement zu integrieren.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 6
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S. 525-540