Attribute einer lebenswerten Gesellschaft: Freiheit, Wohlstand, Sicherheit und Gerechtigkeit.

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Berlin

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ZLB: 2000/1431-4

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Abstract

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie lebenswert die bundesdeutsche Gesellschaft ist. Die Bürger nehmen eine ganze Reihe von Problemen wahr: Defizite bei Chancengleichheit und Gleichberechtigung ebenso wie Mängel beim Schutz vor Kriminalität und bei der sozialen Sicherheit. Selbst elementare Freiheitsrechte sehen einige als nicht verwirklicht an. Es wird untersucht, wie die Gesellschaft insgesamt bewertet wird und welchen Stellenwert die Aspekte Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit und Wohlstand dabei haben. Abschließend wird erörtert, warum die Ostdeutschen die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik anders, d.h. vor allem kritischer, beurteilen als die Westdeutschen. Die Diskussion macht deutlich, dass weder die sozialisationstheoretische Deutung noch die situationsbezogene Interpretation überzeugen können. Geeigneter erscheint ein eigenes soziologisch-historisches Erklärungsmodell, das objektive und subjektive Momente der Bewertung integriert und diesen Aspekten in Anlehnung an Kosellecks Begriffspaar "Erfahrung" und "Erwartung" eine historische Dimension verleiht. difu

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36 S.

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Arbeitspapiere; FS III 99-411