Theater als geistiger Widerstand. Der Jüdische Kulturbund in Hamburg 1934-1941.

Metzler & Poeschel
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Metzler & Poeschel

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Stuttgart

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ZLB: 98/968

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DI

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Abstract

Auch oder gerade unter den menschenverachtendsten Diktaturen entwickelt sich eine eigenständige Form der Kultur. Hierbei ist die Rede vom jüdischen Kulturbund in Hamburg von 1934 bis 1941. Künstlerische Aktivitäten und Organisationsstruktur stehen im Gegensatz zu vielen historischen Untersuchungen im Vordergrund der Untersuchung. Ziel ist, auf die Leistung all jener Menschen aufmerksam zu machen, die mit ihrem Mut und persönlichem Einsatz den Hamburger Kulturbund am Leben erhielten. Es wird die Gründungsphase inmitten der Gleichschaltung, die Programmvielfalt, die Kulturbundöffentlichkeit und eine kritische Beurteilung des Kulturbundes beschrieben. Von besonderer Bedeutung ist das Anliegen, mehr als das Ergebnis einer faktographischen, also wirklichkeitsnahen Spurensuche im Chaos der Geschichte zu sein, da hier identitäts- und mitunter lebenserhaltende Bedeutung Kunst und Kultur in Zeiten extremer individueller und sozialer Repression zukommen kann. mabo/difu

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579 S.

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