Warmes Abwasser hält Pizza gefroren. In Salzburg nutzen zwei Supermärkte das historische Kanalsystem als Energiesenke.

Deutscher Fachverl.
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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Die Wärmerückgewinnung aus Abwasser zum Beheizen von Gebäuden ist ein relativ verbreitetes Konzept der dezentralen Energieversorgung. Wärmetauscher in Abwasserkanälen dienen dabei der Entnahme von Wärmeenergie. So wird beispielsweise in Salzburg schon seit dem Mittelalter der unter der Altstadt verlaufende Almkanal neben seiner originären Funktion als Abwasserkanal auch als Energiequelle genutzt. Das ausgeklügelte Stollensystem diente zum Antrieb von Mühlen und Schleifereien. Der umgekehrte Effekt, nämlich das Abführen überschüssiger Energie zum Beispiel aus einer Kühlanlage, ist dagegen eine im technischen Gebäudemanagement noch immer wenig bekannte Methode, um den Energieverbrauch und die Betriebskosten zu senken. Zwei Supermärkte in der historischen Salzburger Altstadt beschritten anlässlich der energetischen Optimierung ihres Kühlsystems diesen Weg und nutzen nun den Abwasserkanal als Energiesenke. Die erzielte Energieeinsparung für die Märkte beträgt insgesamt 40 Prozent gegenüber einer luftgekühlten Anlage. In dem Beitrag wird über den Einbau des Wärmetauschers berichtet und es wird die Funktionsweise beschrieben. Das österreichisch-schweizerisch-deutsche Modellprojekt in der Salzburger Altstadt wurde mit dem "Energy Globe Salzburg" im Bereich Wasser ausgezeichnet.

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Entsorga

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Nr. 11/12

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S. 23-25

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