Kommunalverwaltung in Ostdeutschland zwischen Bürokratie und Bürgernähe.

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Bremen

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0948-3683

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ZLB: 98/131-4
BBR: C 25 964

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Abstract

Die Arbeit behandelt das Verhältnis zwischen Bürgern und Kommunalverwaltungen in den neuen Ländern. In einer zusammenfassenden Bestandsaufnahme der empirischen Forschungsergebnisse soll ein Überblick über die Entwicklung dieser Beziehung seit dem Systemwechsel gegeben werden. Im Ergebnis wird festgehalten, daß im Unterschied zu dem gelungenen und weitgehend abgeschlossenen institutionellen Aufbau rechtsstaatlicher Kommunalverwaltungen die Kommunalpolitik sich häufig noch als krisenhaft und unzuverlässig erweist. Unter den Verwaltungsangehörigen sind teilweise noch Restbestände der DDR-Kultur mit der Bereitschaft zu opportunistischem Handeln zu finden, der Prozeß der bürokratischen Positionsbestimmung beim Personal ist noch nicht abgeschlossen. Die Besonderheiten werden langfristig fortbestehen, möglicherweise münden sie in einen als dauerhaft zu betrachtenden "Sonderweg Ost" der Verwaltungen. Die Bereitschaft zu Innovationen nach dem Vorbild der schlanken Verwaltung ist eher gering, gleichwohl ist eine Entwicklung in Richtung "Neues Steuerungsmodell" nicht zu übersehen. Die Einstellungsprofile der ostdeutschen Bevölkerung zur Verwaltung haben sich im Grundsatz denen in Westdeutschland angeglichen. Hervorgehoben wird die Ansehensverbesserung der Ost-Verwaltung, die sich bei den Bürgern im Vergleich zu früher und im Vergleich zu Westdeutschland abzuzeichnen scheint. goj/difu

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48 S.

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Arbeitspapiere; 29