Ansätze für eine sozialgruppenspezifische Analyse von Nutzungsmischung.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Um die Vor- und Nachteile von Nutzungsmischung zu erfassen und abzuwägen, müssen sowohl die Ebene Stadt als auch die individuelle Ebene betrachtet werden. Darüber hinaus muß auf der individuellen Ebene zwischen verschiedenen sozialen Gruppen differenziert werden, weil anzunehmen ist, daß nicht alle Gruppen in gleichem Ausmaß tangiert werden. Grundlegende Dimensionen für die Bildung sozialer Gruppen sind: Mobilität (Verfügbarkeit über ein schnelles Verkehrsmittel), Zahl der aufzusuchenden alltäglichen Zielorte, Geschlecht, Einkommen und Alter. Thesenartig werden zwei Fallbeispiele geschildert, in denen die Angebots-, die Arbeitsplatz- und die Standortstruktur beleuchtet werden. Die Annahme, daß eine Mischung von Wohnen und Arbeiten dazu beiträgt, Zeit einzusparen, wird anhand vorliegender Befunde, differenziert nach dem Geschlecht, kritisch überprüft. Entscheidend für die Einsparung von Zeit sind weniger die räumlichen Entfernungen als vielmehr das genutzte Verkehrsmittel. Bei der Verkehrsmittelnutzung bestehen charakteristische Geschlechtsunterschiede. Männer sind durch ihre generell häufigere Autonutzung insgesamt unabhängiger von der Nutzungsmischung. Die dargestellten Beispiele belegen, daß bei der Erörterung der Vor- und Nachteile von Nutzungsmischung und Fragen der Umsetzung alle Gruppen einbezogen werden müssen. - (Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.6/7
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S.463-474