Zur Entwicklung und Struktur von Städten in der Bundesrepublik Deutschland.Aktuelle Befunde aus der innerstädtischen Raumbeobachtung.

Böltken, Ferdinand/Schön, Karl Peter
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1990

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Mit Hilfe von Daten der "Innerstädtischen Raumbeobachtung" - vergleichende Stadtforschung auf Stadtteilebene - werden die Zu- und Abwanderungen über die Stadtgrenzen, die Verflechtungen mit dem Nahbereich der Städte sowie die innerstädtischen Umzüge zwischen Innenstadt, Innenstadtrandgebiet, äußerer Stadt dargestellt und dabei nach Nationalität und Altersgruppen differenziert. Es ergibt sich ein ambivalenter Befund: Einerseits bilden die Bereiche der Innenstadt (für Deutsche und Ausländer) nach wie vor den vornehmlichen Anziehungspunkt für Zuwanderer - insofern sind sie "vital". Vital sind sie auch insofern, als sie offenbar für junge Menschen (15-25 J.) der Raum sind, der für die Lebensphase der privaten und beruflichen Orientierung den angemessenen Rahmen abgibt: Die positiven Wanderungs- und Umzugssalden sind vornehmlich (bei Deutschen ausschließlich) dieser Altersgruppe zuzuschreiben. Alle anderen (deutschen) Altersgruppen verlassen dagegen die Innenstädte - urbane Lebensverhältnisse sind demnach insofern beschränkt, als sie offenbar nicht dem gesamten Lebenszyklus einen Lebensraum bieten. Bemerkenswert erscheint dabei vor allem die eher stabilisierende Funktion der nicht-deutschen Bevölkerung: Sie trägt dazu bei, daß auch die inneren Stadtgebiete städtisches Leben in einer gewissen lebenszyklischen Breite aufweisen. - (n.Verf.)

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1989), H.11/12, S.823-843, Abb.; Tab.; Lit.

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