Wohnungsmarktregionen in Deutschland. Abgrenzung und Struktur funktionaler Wohnungsmärkte.

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Münster

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ZLB: Kws 515/11

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Abstract

Der Wohnungsmarkt in Deutschland hat sich in den letzten Jahren zunehmend kleinteilig entwickelt. Dies liegt einerseits an den Auswirkungen des demographischen Wandels. Wachsende oder schrumpfende Regionen liegen heute enger nebeneinander und driften in ihrer weiteren Entwicklung zugleich weiter auseinander als zuvor; demografisch gegenläufige Trends reichen in den Agglomerationsräumen teilweise inzwischen bis auf die Ebene einzelner Stadtquartiere. Andererseits haben in Verbindung mit einer zwischenzeitlichen Entspannung auf dem Wohnungsmarkt neue Akzente im Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, die mit neuen Präferenzen und Konzepten einhergehen, ebenfalls zu einer stärker differenzierten Struktur des Wohnungsmarktes geführt. Eine fundierte Analyse der Prozesse, die dieser kleinteiligen Differenzierung auf dem Wohnungsmarkt zugrunde liegen, wird dadurch erschwert, dass es an einem zuverlässigen Instrumentarium zur regionalen Abgrenzung der einzelnen Wohnungsteilmärkte fehlt. Die Wüstenrot Stiftung hat deshalb das Institut für Siedlungs- und Wohnungswesen beauftragt, ein neu erstelltes Clusterberechnungsverfahren für eine bundesweite Analyse und Abgrenzung der Wohnungsmarktregionen in Deutschland zu nutzen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, einen wichtigen Schritt für ein besseres Verständnis der Prozesse zu vollziehen, die bei der Herausbildung der regionalen Wohnungsmärkte greifen. Dazu kann in weiteren Schritten auch gehören, das Verfahren so zu erweitern, dass für die zukünftigen Entwicklungsperspektiven der Regionen in Deutschland unter demographischen Gesichtspunkten bedeutsame Unterschiede zwischen den funktionalen Wohnungsmärkten einzelner Bevölkerungsgruppen systematisch untersucht und bewertet werden können.

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XIII, 93 S.

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Materialien zum Siedlungs- und Wohnungswesen; 45