Subjektivität und Kausalität in der Migration(sforschung). Annäherungen an Rationalisierungen von Migrationsentscheidungen in schrumpfenden Regionen.

Springer
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Springer

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Heidelberg

item.page.language

item.page.issn

0034-0111

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 150 ZB 6820

item.page.type

item.page.type-orlis

Abstract

Innerhalb der kürzlich belebten Peripherisierungsdebatte und basierend auf qualitativen Forschungen zu Lebenswirklichkeiten in peripheren Räumen entstanden Forderungen, nicht nur sozialstrukturelle Aspekte zur Analyse des Zustandekommens räumlicher Ungleichheiten heranzuziehen, sondern auch die Wirkungen von Prozessen diskursiver Zuschreibungen in Betracht zu ziehen. Anhand erster empirischer Forschungsergebnisse des Projekts "Diskurs und Praktiken in schrumpfenden Regionen - Eine Untersuchung zur subjektiven Relevanz von Schrumpfungsdiskursen am Beispiel des Landkreises Altenburger Land" aus einer Auswahl von Interviews im Altenburger Land (Thüringen) verdeutlichen wir, inwieweit Konzepten wie "Kulturförderung" und "Infrastrukturförderung" von Akteuren der Politik, Verwaltung und des sozialen Bereiches hinsichtlich der Wanderungsentscheidungen von Bürgern kausale Wirkungen zugeschrieben werden. Darüber hinaus beleuchten wir deren Rationalisierungen, aber auch die explizit subjektiven Aspekte von Wanderungen, die diesen Rationalisierungen empirisch widersprechen. Wir schließen mit einer Zusammenfassung von Unsicherheiten, die in der Beforschung von Migration ebenso auftreten wie im politisch-praktischen Umgang mit Migrationsentscheidungen.

Description

Keywords

Journal

Raumforschung und Raumordnung

item.page.issue

Nr. 1

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 17-30

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries