Für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Einfluß und Bedeutung der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V.

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Münster

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ZLB: 2001/2524

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Abstract

Das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung ist unter anderem vor dem Hintergrund der schrecklichen Folgen des 2. Weltkrieges in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen worden. Doch Grundrechte müssen auch gesellschaftlich umgesetzt werden - Kriegsdienstverweigerer in Deutschland benötigten institutionelle Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Rechte. Der Autor untersucht den Einfluss und die Entwicklung der "Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen", die im Jahre 1957 gegründet wurde. Er skizziert die Entstehung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung und liefert eine umfassende Darstellung der Arbeit des Interessenverbandes "Zentralstelle KDV" in wechselnden politischen Konstellationen - ein Stück bundesrepublikanischer Geschichte des Umgangs mit einem Grundrecht und ein Blick hinter die Kulissen nicht nur für Kriegsdienstverweigerer. difu

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555 S.

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Agenda Frieden; 32