Kassel in der Moderne. Studien und Forschungen zur Stadtgeschichte.
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DE
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Marburg
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ZLB: Kws 850 Kassel 1
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Abstract
Kassel feiert 2013 seinen 1.100sten Geburtstags. Die Geschichte der Stadt im Mittelalter und als Sitz der hessischen Landgrafen ist gut erforscht. Aber wie vollzog sich Kassels Weg in die Moderne, von der Residenz- zur Bürgerstadt, von der Beamten-, Offiziers- und Pensionärs- zur Industriestadt? Es geht um das Wechselspiel von Kräften des Wandels mit solchen der Beharrung, von Tradition und Traditionsbruch. Dies schließt Prozesse stadtgesellschaftlicher Integration und Desintegration ein. Die Beiträge werfen zum einen Licht auf die Epochen des Kaiserreichs mit dem Ersten Weltkrieg als Wendepunkt, auf die Weimarer Republik als Zwischenspiel und erste Erfahrung eines demokratischen Gemeinwesens, das zerstört und abgelöst wird durch die nationalsozialistische Diktatur, deren durch die alliierten Siegermächte erzwungenes Ende eine zweite Chance demokratischer Neugestaltung eröffnet. Zum andern lenken sie das Augenmerk auf die institutionellen Ausprägungen der städtischen Verfassungsordnung, auf Eingemeindungen und kommunale Infrastrukturprojekte, auf Planung und Gestaltung öffentlicher Räume, auf Politik der Stadt und Politik in der Stadt. Phänomene einer fortschreitenden Politisierung und Polarisierung werden ebenso berücksichtigt wie die allmähliche Ausdifferenzierung der Parteienlandschaft, das bürgerliche Vereinswesen ebenso wie einzelne Unternehmen, konfessionelle ebenso wie kulturell, sozial und politisch geprägte Milieus.
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832 S.