Von wegen Privatsache... Erziehungspartnerschaft zwischen Familie und Gesellschaft.

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In der Politik, in den Medien und in Alltagsdiskussionen wird - infolge Erfurt und PISA - seit einiger Zeit gerne das "Versagen in der Erziehung" angeprangert. Vor allem Familien wird moralisierend eine Verantwortung zugewiesen, die sie gar nicht alleine tragen können und auch nicht alleine tragen sollen. Aber auch die Kompetenz von Lehrern und Lehrerinnen sowie von Erzieherinnen wird angezweifelt, ohne sich lange mit Fragen der Ausbildung oder mit strukturellen Rahmenbedingungen aufzuhalten. Diesem öffentlichen Bild trat die Aktion Jugendschutz mit ihrer Jahrestagung 2003 entgegen und forderte stattdessen eine Kultur der Anerkennung für Erziehende. Die Fachbeiträge der Tagung sind in diesem Jahrestagungsband zusammengefasst. Die Beiträge dokumentieren eine differenzierte Sicht auf die verschiedenen Erziehungsinstitutionen und stellen Beispiele aus der Praxis für bedarfsgerechte Angebote und eine tragfähige soziale lnfrastruktur vor. Dabei steht das Thema Erziehungspartnerschaft zwischen Familie und Gesellschaft im Mittelpunkt. difu

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241 S.

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