Ökosteuer-Einnahmen sorgen noch heute für niedrigere Rentenbeiträge und höhere Renten.

Bach, Stefan/Buslei, Hermann/Harnisch, Michelle/Isaak, Niklas
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Datum

2019

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Herausgeber

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

Sprache

ISSN

0012-1304

ZDB-ID

Standort

ZLB: Wi 136 ZB 7229

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Mit der ökologischen Steuerreform wurden von 1999 bis 2003 die Energiesteuersätze - insbesondere auf Benzin und Diesel - erhöht und eine Stromsteuer eingeführt. Heute erzielen diese Ökosteuererhöhungen ein jährliches Aufkommen von etwa 20 Milliarden Euro oder 0,6 % des Bruttoinlandsprodukts. Damit werden höhere Bundeszuschüsse an die Rentenversicherung finanziert. Berechnungen auf Basis eines Renten-Simulationsmodells zeigen, dass der Rentenbeitragssatz derzeit um 1,2 Prozentpunkte niedriger und die Renten um 1,5 % höher liegen, als dies ohne die höheren Bundeszuschüsse der Fall wäre. Eine Mikrosimulationsanalyse ergibt, dass die ökologische Steuerreform für die privaten Haushalte insgesamt aufkommens- und belastungsneutral ist. Für unterschiedliche Einkommensgruppen und soziale Gruppen ergeben sich aber Be- und Entlastungen. So werden vor allem Arbeitnehmer- und Rentnerhaushalte mit mittleren Einkommen entlastet. Haushalte mit geringen Einkommen werden sogar belastet, ebenso Pendler mit langen Arbeitswegen. Diese Verteilungswirkungen sollten bei einer Weiterentwicklung der ökologischen Steuern berücksichtigt werden.

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Schlagwörter

Zeitschrift

DIW-Wochenbericht : Wirtschaft, Politik, Wissenschaft

Ausgabe

Nr. 13

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 223-230

Zitierform

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