Ökosteuer-Einnahmen sorgen noch heute für niedrigere Rentenbeiträge und höhere Renten.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Herausgeber

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

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ISSN

0012-1304

ZDB-ID

Standort

ZLB: Wi 136 ZB 7229

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Mit der ökologischen Steuerreform wurden von 1999 bis 2003 die Energiesteuersätze - insbesondere auf Benzin und Diesel - erhöht und eine Stromsteuer eingeführt. Heute erzielen diese Ökosteuererhöhungen ein jährliches Aufkommen von etwa 20 Milliarden Euro oder 0,6 % des Bruttoinlandsprodukts. Damit werden höhere Bundeszuschüsse an die Rentenversicherung finanziert. Berechnungen auf Basis eines Renten-Simulationsmodells zeigen, dass der Rentenbeitragssatz derzeit um 1,2 Prozentpunkte niedriger und die Renten um 1,5 % höher liegen, als dies ohne die höheren Bundeszuschüsse der Fall wäre. Eine Mikrosimulationsanalyse ergibt, dass die ökologische Steuerreform für die privaten Haushalte insgesamt aufkommens- und belastungsneutral ist. Für unterschiedliche Einkommensgruppen und soziale Gruppen ergeben sich aber Be- und Entlastungen. So werden vor allem Arbeitnehmer- und Rentnerhaushalte mit mittleren Einkommen entlastet. Haushalte mit geringen Einkommen werden sogar belastet, ebenso Pendler mit langen Arbeitswegen. Diese Verteilungswirkungen sollten bei einer Weiterentwicklung der ökologischen Steuern berücksichtigt werden.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

DIW-Wochenbericht : Wirtschaft, Politik, Wissenschaft

Ausgabe

Nr. 13

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Seiten

S. 223-230

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