Anthropogene Niederschlagsmodifikationen im komplexurbanen Raum am Beispiel des Ruhrgebiets.

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Essen

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ZLB: 96/3909

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DI

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Abstract

Diese Arbeit identifiziert Niederschlagsanomalien im Ruhrgebiet und untersucht räumliche sowie zeitliche Korrelationen mit anthropogen-industriellen Emissionen und Flächennutzungsstrukturen. Es zeigt sich, daß die mesoskaligen wolkenmikrophysikalischen Prozesse gegenüber den lokalskaligen deutlich untergeordnet sind. Urbane Niederschlagsregime sind weitgehend durch lokale Phänomene determiniert und erhalten größere Jahresniederschlagssummen als rurale. Tagesganganalysen zeigen einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Niederschlagmaxima und unterschiedlichen Flächennutzungsstrukturen, was als Hinweis auf thermische Phänomene interpretiert wird. Es zeigt sich, daß Wochengänge des Niederschlagsgeschehens wahrscheinlich nicht in Zusammenhang mit lokalen Veränderungen stehen, sondern mit einem Wochengang im Großwetterlagenspektrum korrelieren. Über ein multivariates Regressionsmodell einer modifizierten Fletcherschen Starkregengleichung auf Flächennutzungsstrukturen wird eine Regionalisierung erarbeitet, die zu Bemessungszwecken und zur Risikoabschätzung genutzt werden kann. sg/difu

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VI, 163 S.

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