Der Selbstmord in Düsseldorf in den Jahren 1969 und 1973. Untersuchung und Vergleich.
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1977
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ZZ
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SEBI: 79/1291
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Zusammenfassung
Das Ziel der Arbeit ist es, die Selbstmorde, die in den Jahren 1969 und 1973 in Düsseldorf verübt worden sind, statistisch zu erfassen d. h. sie nach Geschlechtsverteilung, Alter, Familienstand, Nationalität, Beruf, gesundheitlichem Zustand, vorausgegangenen Suizidversuchen, Alkoholkonsum, Selbstmordarten sowie Methoden und Motiven zu analysieren und die Ergebnisse der beiden untersuchten Jahre dann einander gegenüberzustellen. Insgesamt wurden 369 Selbstmordfälle ausgewertet. Beim Vergleich der in beiden Jahren verübten Selbstmorde hinsichtlich der genannten Kriterien lassen sich im Ergebnis keine signifikanten Unterschiede feststellen. Die Untersuchung der Selbstmordgefährdung bestimmter sozialer Gruppen erbringt, daß bei geschiedenen, getrennt lebenden und verwitweten Personen die Selbstmordhäufigkeit besonders groß ist, woraus ein selbstmordhemmender Einfluß der Ehe geschlossen wird. Ferner zeigt sich, daß die steigende Berufstätigkeit der Frauen ihre steigende Selbstmordbeteiligung nicht erklärt, sondern daß vielmehr die Berufsausübung die Selbstmordgefährdung herabzusetzen scheint. Als häufigstes Motiv für Selbstmorde wurden zwischenmenschliche Konflikte ermittelt, als zweithäufigstes Motiv wurde bei Männern ,,finanzielle Gründe und Schulden'' und bei Frauen ,,Einsamkeit'' festgestellt. Abschließend wird die Notwendigkeit von Institutionen in den Gemeinden betont, die sich mit Selbstmordprophylaxe beschäftigen, indem sie gefährdete Personen betreuen. bg/difu
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Düsseldorf: (1977), 75 S., Abb.; Tab.; Lit.