Flexibilität von Betrieben in Deutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1993-1995. Beitrag zum OECD-Projekt "Flexible Enterprise".

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Nürnberg

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ZLB: 96/3263
BBR: B 13 273

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Abstract

Als Mittel zur Überwindung des Beschäftigungsdefizits werden die Idealtypen der numerischen und funktionalen Flexibilität von Unternehmen erörtert. Das deutsche Beschäftigungs- und Qualifizierungssystem beruht mehr auf einem Verständnis funktionaler Flexibilität, der Anpassung an neue Güter, Märkte, Technologien usw. Numerische Flexibilität - z.B. hohe Personalzu- und Abgänge, bestimmte Arbeitszeitformen u.ä. - kann die Wettbewerbsfähigkeit nicht nachhaltig verbessern. Ein Maßstab für Letztere ist z.B. der Personalumschlag, der von 1993 und 1995 leicht ansteigt. Betriebszeiten werden v.a. durch Überstunden, versetzte Arbeitszeiten und Wochenendarbeit, nur bei größeren Betrieben auch durch Schichtarbeit ausgedehnt. Auch die Lohndifferenzierung als Mittel zur Arbeitskostenflexibilisierung hat in den letzten 15 Jahren sowohl sektoral wie qualifikatorisch zugenommen. Zu den funktionalen Flexibilisierungsanstrengungen gehören Modernisierungsanstrengungen v.a. größerer Unternehmen durch Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen, Markt- und Absatzforschung und Investitionen v.a. in Informationstechniken, Produktionsanlagen sowie Transportsysteme. eh/difu

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142 S.

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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 200