Regionale Entwicklungstheorien. Konkurrierende Ansätze zur Erklärung der wirtschaftlichen Entwicklung in Regionen. Ein Überblick.

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DE

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Freiburg/Breisgau

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ZLB: 95/2527-4

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S

Abstract

Die Frage, wie regionale Entwicklungen in Gang zu setzen sind und welche Faktoren hierzu zu beeinflussen sind, ist relativ jung in den Gesellschaftswissenschaften. Dieser Kurs bietet eine Darstellung der wichtigsten Theorieansätze regionaler Entwicklung. Die Auswahl folgt den gängigen Erklärungsversuchen räumlicher Disparitäten und Begründungsmustern regionalpolitischer Maßnahmen in Europa. Diese haben eine Reichweite von neoklassischen Ansätzen, die im Extremfall ein Einwirken auf räumliche Disparitäten als unnötig ansehen, über Exportförderungsansätze, deren extreme Position z.B. die Ansiedlung von exportorientierten Zweigetrieben multiregionaler Firmen empfiehlt, bis zu den Ansätzen endogener Entwicklung. Es bieten sich zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen an: Man kann von einem gesamtwirtschaftlichen Standpunkt aus die regionale Entwicklung als das Ergebnis der Verteilung der gesamtgesellschaftlichen Ressourcen sehen, oder von den einzelnen Regionen ausgehen und die jeweiligen Lebens- und Produktionszusammenhänge betrachten. eh/difu

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90 S.

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EURES discussion paper; 39