Wenn das Netz mitdenkt. Energiewirtschaft.

Eppinger
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Eppinger

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DE

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

Solar- und Windkraftanlagen sind bei der Stromerzeugung vom Wetter und von der Tageszeit abhängig. Trotz des schwankenden Angebots an erzeugter Energie sind die Stromnetzbetreiber dafür verantwortlich, dass im Netz immer das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch sichergestellt ist. Das Gleichgewicht herzustellen, ist insbesondere deshalb anspruchsvoll, weil es Energiespeicher noch nicht in ausreichendem Umfang gibt. Notwendig ist der Zubau von Pumpspeicherkraftwerken als einzige derzeit verfügbare Speichermöglichkeit. Aber auch neue Technologien, die den Verbrauch und die Erzeugung von Energie in Einklang bringen, müssen eingesetzt werden, denn die regenerative Stromerzeugung benötigt im Zusammenspiel mit Speichern, regelbarer erneuerbarer Energie und dem Erzeugungsanteil aus traditionellen Kraftwerken eine ausgefeilte Steuerung, die insbesondere über die Stromnetze erfolgen soll. Daher kommt den Stromnetzen beim Ausbau der erneuerbaren Energien eine Schlüsselfunktion zu. Mit Hilfe intelligenter Technik können Energieströme so gelenkt werden, dass die Verteilnetze technisch und wirtschaftlich sinnvoll dimensioniert sind. Energieversorger arbeiten daher bereits an intelligenten Stromnetzen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag das Beispiel der Energieversorgung Baden-Württemberg (EnBW) vorgestellt. Das intelligente Stromnetz der EnBW soll durch eine IT-Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, Energieverbrauchern und Netzbetriebsmitteln wie beispielsweise Umspannwerken für ein permanentes Gleichgewicht von Energieangebot und -nachfrage sorgen. Durch den Einbau von intelligenten Stromzählern und entsprechend ausgerüsteten Haushaltsgeräten kann der Stromverbrauch zudem in besonders nachfragearme Zeiten verlegt werden. In verschiedenen Pilotprojekten werden bereits intelligente Ortsnetzstationen getestet. Abschließend wird angemerkt, dass die Investitionskosten in intelligente Technologien bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) noch nicht als notwendige Aufwendungen anerkannt sind und daher vom Netzbetreiber selbst getragen werden müssen. Nach Meinung der EnBW sollte der Aufbau von intelligenten Netzen regulatorisch stärker als bisher unterstützt werden, um eine Kosteneffizienz herstellen zu können.

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Der Gemeinderat

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Nr. 5

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S. 18-19

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