Städtische Dichte.

Verl. Neue Zürcher Zeitung
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Verl. Neue Zürcher Zeitung

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Zürich

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ZLB: 4-2008/1998

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Abstract

Kaum ein Begriff hat in der Geschichte der Stadt so unterschiedliche Bewertungen erfahren, wie jener der städtischen Dichte. Stand Dichte noch im 19. Jahrhundert synonym für enge und unhygienische Wohnverhältnisse, wurden später in ihr soziale und politische Unrast geortet. Heute steht Dichte für Vielfalt, Erlebnisfülle und Effizienz. Bei der Interpretation und Planung verschiedener städtebaulicher Situationen ist der Begriff der städtischen Dichte auch heute ein zentraler Aspekt. In den Debatten um die Organisation der Wissensgesellschaft im städtischen Raum gewinnt das Kreativ- und Wertschöpfungspotenzial der dichten, nutzungsgemischten Stadt zunehmend an Bedeutung. In planerischer Hinsicht erhofft man sich über eine intelligente Ausgestaltung der bestehenden Siedlungen mehr sozioökonomische Effizienz in den Stadt- und Agglomerationsräumen sowie eine erhöhte Nachhaltigkeit in der Infrastruktur- und Landschaftsgestaltung. Die Sammlung wissenschaftlicher Beiträge stellt wichtige Facetten der städtischen Dichte kompakt dar und verknüpft städtebauliche Fragestellungen mit soziologischen, baujuristischen sowie stadt- und regionalökonomischen Statements. Präsentiert wird eine pointierte Diskussionsgrundlage für eine ökologisch nachhaltige und ökonomisch effiziente Weiterentwicklung der Stadt und ihres Umlandes.

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172 S.

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