Umweltauswirkungen einer ländlichen Bioökonomie. Lebenszyklusanalyse von drei Wertschöpfungsketten einer Koppel- und Kaskadennutzung von nachwachsenden Rohstoffen.

Dunkelberg, Elisa/Bluhm, Hannes

Datum

2019

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Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

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EDOC

Zusammenfassung

Das durch das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Forschungsvorhaben „Potenzialfelder einer ländlichen Bioökonomie – Analyse und Bewertung von Wertschöpfungsketten einer nachhaltigen Koppel- und Kaskadennutzung von nachwachsenden Rohstoffen“ verfolgt in diesem Zusammenhang das Ziel, Potenzialfelder einer ländlichen Bioökonomie in Deutschland unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte aufzuzeigen. In dem Projekt werden drei Wertschöpfungsketten beispielhaft näher untersucht im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und ökologische Aspekte. Die drei Wertschöpfungsketten sind: Nährstoffextrakte / Düngemittel und Gärrestfasern aus Biogasanlagen, Hanffaservlies zur Herstellung eines Faserdämmstoffs und Graspellets zur Herstellung von Papier und/oder Kartonagen. Der Bericht stellt die Ergebnisse der ökologischen Bewertung anhand von Ökobilanzen für diese drei Wertschöpfungsketten vor. Ziel der Ökobilanz-Studie war es, herauszuarbeiten, inwiefern und unter welchen Rahmenbedingungen der Einsatz der ausgewählten biobasierten Produkte mit ökologischem Nutzen im Vergleich zu potenziell substituierbaren Referenzprodukten und -systemen einhergeht und welche Aspekte aus ökologischer Perspektive bei der Umsetzung dieser Wertschöpfungsketten zu beachten sind. Aufbauend auf die Ökobilanzergebnisse konnten zudem Maßnahmen zur Minderung negativer Umweltwirkungen identifiziert werden. Da die untersuchten Wertschöpfungsketten bislang noch nicht in breiter Anwendung sind, stützen sich die Ökobilanzen vornehmlich auf Primärdaten von Landwirten und Betreibern von Pilotanlagen, teilweise ergänzt durch Sekundärdaten aus der Literatur und aus Lebenszyklusdatenbanken. Die Verallgemeinerbarkeit und Repräsentativität der Ergebnisse ist durch den Bezug auf Einzelanlagen begrenzt.
The aim of the National Policy Strategy on Bioeconomy is to pave the way for a sustainable economy based increasingly on sustainably produced renewable resources, as well as biogenic residues and waste. The research project Future Potentials of a Rural Bio-Economy, funded by the German Federal Ministry of Food and Agriculture, is pursuing the goal of identifying the potential for a rural bioeconomy in Germany, taking into account technical, economic and ecological aspects. The project examines three value chains in terms of cost-effectiveness, regional value creation, and also employment and ecological aspects. The three value chains are: nutrient extraction and fibers from fermentation residues from biogas plants, hemp fiber fleece for the production of a fiber insulation material, and grass pellets for the production of paper cardboard. This report presents the results of life cycle assessments (LCA) for each of these. The aim of the LCA study was to determine to what extent and under what conditions the use of the selected bio-based products is associated with ecological benefits compared to potentially substitutable reference products and systems. The LCA results also make it possible to identify approaches and measures to mitigate negative environmental effects. As the value chains investigated are not yet widely in operation, the LCA are mainly based on primary data of farmers and operators of pilot plants, combined in part with secondary data from the literature and life cycle databases. The generalizability and representativeness of the results is limited by the reference to individual plants.

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153

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Serie/Report Nr.

Schriftenreihe des IÖW 216/19

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