Karl Theodor Weigel und das Göttinger Sinnbildarchiv. Eine Karriere im Dritten Reich.

Nußbeck, Ulrich
Volker Schmerse
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Datum

1993

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Herausgeber

Volker Schmerse

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Göttingen

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 94/3053

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI
S

Zusammenfassung

Karl Theodor Weigel (1892-1953) hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau der Göttinger Sinnbildsammlung während des Dritten Reiches. Der Autodidakt und Sinnbildsucher Weigel ist zu jenen völkischen Laienforschern zu zählen, die im Zuge der "völkischen Konjunktur" nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verstärkt in den Mittelpunkt der volkskundlichen Wissenschaft des Dritten Reiches traten. Im Gegensatz zu den meisten dieser "Vorzeitschwärmer" gelang es Weigel, zu einer zentralen Figur der Sinnbildkunde zu werden. Darüber hinaus gelang es ihm, in Gestalt des Göttinger Sinnbildarchivs ein die Jahrzehnte überdauerndes Denkmal seiner Aktivitäten zu hinterlassen. Die Untersuchung hat sich zum Ziel gesetzt, sich mit den noch offenen Problemen auseinanderzusetzen und aus der Biographie Weigels heraus den Fragen nach den Verflechtungen der Motivationen eines typischen Dilettanten und einer nationalsozialistischen Wissenschaftsinstitution nachzugehen. In diesem Zusammenhang wird den personalen und institutionellen Hintergründen des "Weigelarchivs" nachgegangen und versucht, die Ziele der Sinnbildsammlung herauszuarbeiten. Der Archivbestand wird auf ca. 60.000 Karteikarten geschätzt. sg/difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

229 S.

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Beiträge zur Volkskunde in Niedersachsen; 7

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