Ordnungswahn. Architekten planen im "eingedeutschen Osten" 1939-1945.

Birkhäuser
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Basel

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ZLB: 2002/88

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Abstract

Im nationalsozialistischen Deutschland gehörten nicht nur Techniker, Wissenschaftler, Juristen, Ärzte und Eisenbahner zu den willigen Helfern des Regimes. Auch Architekten und Raumplaner folgten dem "Führer". Der Autor zeigt, dass diese Fachleute dabei mit Menschen umgingen wie mit Sachen. Baueingabepläne, Strukturuntersuchungen, Gutachten - deutsche Architekten planten und entwarfen Rathäuser und Wohnsiedlungen mit derselben Sachlichkeit wie Arbeits- und Vernichtungslager. Auschwitz, Posen und Lodsch sollten zu deutschen Städten für deutsche Menschen werden. Nach dem Ende solcher Wahnvorstellungen waren es dieselben Architekten und Planer, die die Kontinuität der Funktionseliten sichern halfen, unter ihnen nicht wenige, die sich nach 1945 an prominenter Stelle um den Wiederaufbau in Westdeutschland kümmerten. difu

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242 S.

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Bauwelt-Fundamente; 115