Der Werkwohnungsbau der Industrie in Berlin und seine Entwicklung im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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SEBI: 79/6774

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Im Zuge der raschen Industrialisierung Berlins im 19. Jahrhundert stellte der Werkwohnungsbau der Großkonzerne nicht nur den Versuch dar, durch die Koppelung von Arbeits- und Mietvertrag ein außerökonomisches Abhängigkeitsverhältnis zwischen Industriebetrieb und Facharbeiter zu schaffen, sondern auch eine architektonische Umwälzung der bis dahin üblichen Blockstruktur im Arbeiterwohnungsbau. Häufig in Zusammenarbeit mit Baugesellschaften und Gemeinden entstanden an der Großstadtperipherie Arbeiterwohnsiedlungen, die sich an der kleinbürgerlichen Bürgerhaussiedlung orientierten und erhöhten Wert auf die Existenz von Grünanlagen anstelle von Seitenflügeln und Hinterhäusern legten. Auch wenn sich die Pläne des Architekten Peter Behrens, durch eine veränderte Grundrißeinteilung der Wohnungen klassenspezifische Wohnformen zu entwickeln, nicht durchgehend realisieren ließen, wurden die Reproduktionsbedingungen der Arbeiterschaft durch den neuen Bautypus fundamental verbessert. cb/difu

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Werkswohnungsbau, Arbeitersiedlung, Siedlungsarchitektur, Wohnungswesen, Stadtgeschichte, Stadtplanung, Industrie

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Berlin: (1978), 405 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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Werkswohnungsbau, Arbeitersiedlung, Siedlungsarchitektur, Wohnungswesen, Stadtgeschichte, Stadtplanung, Industrie

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