Eliten in Ostdeutschland. Repräsentationsdefizit und Entfremdung der Ostdeutschen?

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Berlin

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ZLB: Kws 165/260

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Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Repräsentation von Ostdeutschen in den Eliten Gesamtdeutschlands und der neuen Länder. Ausgehend von einem funktionalen Begriff, der Eliten als Entscheidungsträger innerhalb von Institutionen und Organisationen versteht (Positionseliten), wird ein Überblick über den Anteil von Menschen mit ostdeutschem Hintergrund in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen (Sektoren) gegeben. Während innerhalb der politischen Mandatsträger*innen (politische Exekutivelite) eine relativ hohe Repräsentation beobachtet werden kann, ist diese etwa in den Elitesektoren Wirtschaft und Wissenschaft schwächer ausgeprägt. Die anhaltend ungleiche Verteilung wird mit spezifischen Rekrutierungslogiken in den Eliten erklärt; unter anderem sind weiterhin die Folgen der Vereinigung und der Zugang zu Netzwerken relevant.

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31-42

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