Wohnungsbestandspanel für die neuen Bundesländer. Ein Informationsinstrument zu den Entwicklungstendenzen im älteren Geschoßwohnungsbestand.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Im Wohnungsbestandspanel der BfLR werden Eigentümer und Mieter von 7.500 Geschoßwohnungen (bis Baujahr 1968) alle zwei Jahre befragt. Die Modernisierungstätigkeit kommunaler Wohnungsunternehmen und von Genossenschaften war 1992 um ein Drittel geringer als bei privaten Eigentümern; die Regelung der Altschuldenfrage dürfte für die Zukunft hier wesentliche Investitionshemmnisse beseitigt haben. Jede zweite Modernisierung wurde ohne Fördermittel durchgeführt. Zumindest rein zahlenmäßig waren Mietermodernisierungen fast doppelt so häufig wie Maßnahmen der Eigentümer. Trotz der intensiven öffentlichen Förderung bringen die Erneuerungsmaßnahmen der Eigentümer über die Modernisierungsumlage nicht unerhebliche Mieterhöhungen für die Bewohner mit sich. Dies äußert sich auch in einer deutlich veränderten Bewohnerstruktur nach einer Neubelegung modernisierter Wohnungen: Hier dominieren junge Einzelpersonen und kinderlose Paare mit einer höheren Erwerbsquote und entsprechend höherem Einkommen. Sie haben wesentlich mehr Fläche pro Person zur Verfügung, und die Verteilungsstruktur ihrer Wohnflächenversorgung ist wesentlich stärker nach dem Einkommen differenziert, als dies im Gesamtbestand der Fall ist. In diesem kleinen Bestandssegment zeigen sich so zum ersten Mal die Tendenzen einer marktwirtschaftlich veränderten Wohnungsversorgung. - (n.Verf.)

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Nr. 10/11

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S. 657-689

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