Analyse psychologischer Merkmale im Ermessen von Polizeibeamten.
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SEBI: 77/200
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Zusammenfassung
Das Ermessen von Polizeibeamten im Falle von Ordnungswidrigkeiten ist nur juristisch definiert.Die Arbeit geht demgegenüber von der Vermutung aus, daß in der dynamischen Situation des Polizei-Bürger-Kontaktes eine Reihe von persönlichen und sozialpsychologischen Faktoren eine Rolle spielen, die entscheiden, ob ein Verwarnungsgeld (Entschließungsermessen) bzw. in welcher Höhe (Auswahlermessen) es gefordert wird.Die Untersuchung versucht die von Polizeibeamten produzierte Ermessensvarianz bei Ordnungswidrigkeiten leichterer Art durch Persönlichkeitsmerkmale und sozialpsychologische Faktoren eben dieser Polizeibeamten zu klären.Zur Erfassung der Ermessensvarianz wurden den 626 Versuchspersonen sieben konstruierte Fälle von Ordnungswidrigkeiten vorgelegt.Die Untersuchung stellt jedoch - entgegen der Annahme - fest, daß die Korrelation zwischen den Ermessensmaßen und den Persönlichkeitswerten der Polizeibeamten sehr niedrig und daher nur von geringem praktischen und prognostischen Wert ist.Ausschlaggebend für die Beeinflussung des Ermessens scheint vielmehr die Reaktion (höflich/unhöflich) und die ,,Akzeptanz'' (Einsicht/keine Einsicht) des zur Ordnung gerufenen Bürgers zu sein und zwar derart, daß unhöfliche und uneinsichtige Bürger öfter und härter bestraft werden.
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Polizeibeamter, Ordnungswidrigkeit, Ermessensspielraum, Polizei, Recht, Soziologie, Polizeipsychologie, Psychologie
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Bamberg: difo-druck (1975), 216 S., Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(phil.Diss.; Hamburg 1976)
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Polizeibeamter, Ordnungswidrigkeit, Ermessensspielraum, Polizei, Recht, Soziologie, Polizeipsychologie, Psychologie