Schwermetalle in Aueböden. Bewertung von Gefahrenpotentialen am Beispiel der saarländischen Blies.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Saarbrücken
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ZLB: 97/1377-4
IfL: I 3143 - 42
IfL: I 3143 - 42
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DI
S
S
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Abstract
Das Saarland ist eine Region, die seit Jahrzehnten von der Montanindustrie geprägt wird. Ein typisches Beispiel für ein stark überformtes Fließgewässer ist die Blies, die durch gewässerbauliche Maßnahmen vor allem im Siedlungsbereich verändert wurde und in die seit Inbetriebnahme der Neunkircher Hütte große Mengen an organischen und anorganischen Schadstoffen gelangt sind. Die Aueböden der Blies sind gebietsweise stark mit Schwermetallen belastet. Haushaltsabwässer und über Jahrzehnte hinweg unkontrollierte Industrieeinleitungen sind wegen fehlender Kläranlagen die Hauptquellen der Vergiftung des Blieswassers. Die Belastung der Böden überträgt sich über die Pflanzen auf Menschen und Tiere dieser Gebiete. Daher ist es notwendig, die von den belasteten Böden für die Ökosysteme ausgehende Gefährdung einzuschätzen, damit ein Handlungsbedarf rechtzeitig erkannt werden kann und entsprechende Sanierungsmaßnahmen erfolgen können. Ziel der Untersuchung ist es, eine Bewertungsmethode zur Prognose der Gefahrenpotentiale von Schwermetallen in Böden zu entwickeln, die sowohl die Schwermetallmobilität im Boden, seine Filtereigenschaften gegenüber Schwermetallen als auch die Gefährdung der Vegetation berücksichtigt. Pflanzenarten aus der Bliesaue werden mit Hilfe der entwickelten Methode als Monitororganismen untersucht. sg/difu
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127 S.
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Arbeiten aus dem geographischen Institut der Universität des Saarlandes; 42