Entwicklung eines Verfahrens für Sickerwasserprognosen im Sinne der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung.

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Aachen

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ZLB: 2005/1173

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DI
RE

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In der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (1999) wurde ein neues Instrument für die Gefährdungsabschätzung für Boden-Grundwasser eingeführt, die Sickerwasserprognose. Diese Prognose wird aufgeteilt in die Freisetzung aus der Quelle und die Transportprognose. Unter Freisetzung wird die Eluierbarkeit von Schadstoffen aus Materialen verstanden. Ausgehend von den Sickerwasserkonzentrationen am Ort der Probenahme in einer schadstoffbelasteten Fläche wird die Transportprognose eine Abschätzung der Schadstoffkonzentrationen am Ort der Beurteilung liefern. Im Kontext der Arbeit wird ein Verfahren entwickelt, das eine erste quantitative Abschätzung der zu erwartenden Konzentrationen am Untersuchungsort liefert. Analysiert wurde die Entwicklung der komplexen Modellvorstellungen zum Transport von Stoffen in der ungesättigten Zone. Im ersten Schritt der Entwicklung des Verfahrens wird überprüft, ob die instationäre Wasserbewegung in der ungesättigten Zone bei Sickerwasserprognosen berücksichtigt werden muss. Die Untersuchungen umfassen zwei Bodenarten, einem Sand und einem Schluff (Ablagerung von Recyclingmaterial und ehemaligen Lederfabrik). Des Weiteren wird der Einfluss der Transportprozesse auf die maximalen Konzentrationen am Untersuchungsort untersucht. sg/difu

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III, 285 S.

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