Reflexive Regionalpolitik als soziale Innovation. Vom Blick in die Sackgasse zur kollektiven Neuerfindung.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Regionalpolitik zeichnet sich heute durch vier Eigenschaften aus: (I) ein regionaler Handlungsraum, (II) eine Region als interkommunal-kollektiv eigenständig handelnder Akteur, (III) ein Verfahren der Reflexion zwischen Förderung endogener Ressourcen und innovativer Entwicklungsoptionen, und (IV) eine Kampagnenfähigkeit zwischen Befristung und Verstetigung. Diese Reflexive Regionalpolitik verfolgt der Artikel mithilfe einer Diskursanalyse in ihrem Prozess der Entstehung, Verbreitung, Veränderung und Durchsetzung in einem Zeitraum von fast 40 Jahren. In einem Phasenmodell sozialer Innovation aus Latenz, Entstehung, Fermentierung, Stabilisierung, und Ernüchterung können Aussagen über die soziale Konstruktion und die raumzeitlichen Strukturmerkmale im Verlauf Reflexiver Regionalpolitik getroffen werden. Mit dem Konzept sozialer Innovation wird nicht nur ein grundlegender Verfahrenswechsel der Regionalpolitik präsentiert, sondern darüber hinaus gezeigt, wie Akteure in der Planung eine neuartige Strategie entwickeln, verändern und durchsetzen. Der Artikel stellt so einen Zusammenhang zwischen historischen Ereignissen, beispielhafter Manifestation und diskursiver Argumentation von Akteuren im Kontext sich verändernder Regionalpolitik her.

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Nr. 3

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S. 245-259

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