Dorfgeschichtliche Prägungen: eine Suchstrategie.

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Göttingen

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ZLB: Kws 175/222

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Abstract

Im Rahmen des Modellprojekts „Dorf ist nicht gleich Dorf", das noch bis 2020 vom Landkreis Göttingen gefördert wird, geht es darum, sogenannten "Moderator/innen" in einem vertiefenden Qualifizierungsmodul die Besonderheiten ihres Dorfes näherzubringen. Dabei soll das Augenmerk auf das Gestern, das Heute und das Morgen gerichtet werden. Um die Bedeutung der Vergangenheit für heutige Dorfentwicklungsprozesse zu eruieren, haben die Autor/innen Interviews mit Ortsräten, Ortsheimatpflegern und Dorfmoderator/innen aus 16 südniedersächsischen Dörfern geführt. Erste Ergebnisse zu dorfgeschichtlichen Prägungen, die letztlich in ein Curriculum einfließen werden, werden im Beitrag vorgestellt. Als prägende Faktoren scheinen zum Beispiel die traditionelle dörflich-bäuerliche Sozialstruktur, kulturgeografische Lagemerkmale oder besondere lokalhistorische Armutslagen zu wirken. Die Interviewergebnisse zeigen außerdem, dass geschichtliche Aspekte bereits in etlichen Dörfern aktiv aufgegriffen werden, bei einem Teil der Bewohner/innen jedoch nur auf ein begrenztes Interesse stoßen.

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157-181

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Göttinger geographische Abhandlungen; 122