Entscheidungsverfahren in der Naturschutzpolitik. Die Multikriterienanalyse als Integration planerischer, ökologischer, ökonomischer und ethischer Überlegungen.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2001/1572

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Abstract

Naturschutzpolitische Entscheidungen wirken auf Natur, Wirtschaft und Gesellschaft. Interessen aus diesen Bereichen sollten deshalb in Entscheidungsprozesse einbezogen sowie rational miteinander abgewogen werden. Dies gelingt weder planerisch-ökologischen noch traditionell-ökonomischen Verfahren. Die in Deutschland bislang fast ausschließlich in Betrieben eingesetzte Multi-Kriterien-Analyse kann dagegen nicht nur Entscheidungskriterien aus Natur, Wirtschaft und Gesellschaft systematisch miteinander verbinden, sondern sie kann auch ethischen und demokratischen Ansprüchen an eine gute Entscheidungsfindung genügen. Insbesondere ihre naturschutzpolitische Anwendung mit naturethischen Implikationen macht partizipative Entscheidungsformen nötig. Eine ethisch fundierte Multi-Kriterien-Analyse wird (nicht nur) in der Naturschutzpolitik zu besseren Entscheidungen führen. difu

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232 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 5 - Volks- und Betriebswirtschaft; 2654