Nachhaltige räumliche Planung - Wunschdenken oder Wirklichkeit?

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Karlsruhe

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ZLB: 2001/18-4

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Abstract

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es in Deutschland eine nachhaltige räumliche Planung geben kann oder sogar schon gibt. Nach Klärung der Anforderungen an eine nachhaltige Landnutzung stellt die Arbeit die Ansprüche der Nutzer an ihr Land typisierend dar und geht auf das Steuerungsvermögen der Planung ein. Ein Exkurs befasst sich außerdem mit Energienutzung als Schlüsselgröße. Es wird ausgeführt, dass Hemmnisse der Landnutzung in einer nachhaltigen Form schon in der das Handeln der Landnutzer prägenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung liegen wie auch in Vorgaben des Verfassungs- und Finanzrechtes sowie in der mangelnden Beeinflussbarkeit der Ansprüche an Grund und Boden. Auch bei der Betrachtung des Planungsvollzugs durch die Errichtung baulicher Anlagen zeigt sich, dass die räumliche Planung nur bedingt zur Erfassung der Auswirkungen in der Lage ist, wodurch auch ihre Fähigkeit zur Steuerung eingeschränkt ist. Sie kann also nicht den Landgebrauch steuern, sondern nur den Landverbrauch flankieren. eh/difu

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180 S.

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IfR-Diskussionspapier; 33