Umweltwirksamkeit von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach § 8 Bundesnaturschutzgesetz. Defizite und ergänzender Regelungsbedarf anhand exemplarischer Nachuntersuchungen.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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ZLB: 93/5673
BBR: Y 870/110

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S
RE

Abstract

Anhand von Fallstudien zu älteren, im Sinne des § 8 BNatSchG eingriffwirksamen Projekten werden Anwendungen und Effektivität der Eingriffsregelung hinsichtlich der planerischen Ableitung, der konkreten Realisierung und der Entwicklung und ökologischen Wirksamkeit von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen untersucht. Gegenstand sind realisierte Kompensationsmaßnahmen von sieben Vorhabentypen (z.B. Küstenschutz, Freileitungen usw.). Mängel und Problembereiche der Planungsansätze und der Vollzugsorganisation werden systematisch diskutiert und Vorschläge zur Effektivierung abgeleitet: Arbeitshilfen für die landschaftspflegerische Begleitplanung, Entwicklung eines projektbezogenen Kontrollverfahrens und weitere flankierende Maßnahmen (Rolle der Landschaftsplanung, Honorarfragen u.ä.). Die Kategorisierung der Handlungskomplexe "Eingriff" und "Kompensation" wird vorhabenunabhängig als Synopse aus den Erkenntnissen der Fallstudienanalyse, der planerischen Praxis und fachwissenschaftlicher Literatur erarbeitet. Sie stellt einen Entwurf dar für eine praxisorientierte Arbeitshilfe zur Bilanzierung der Eingriffswirkungen und zur Zuordnung entsprechender Kompensationsmaßnahmen auf der Grundlage ressourcenspezifischer, funktionaler Kenngrößen. difu

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X, 139 S., Anh.

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