Der Weg zur gewerkschaftlichen Organisation. Bergarbeiterbewegung und kapitalistischer Bergbau im Ruhrgebiet, 1851-1889.

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SEBI: 78/6197

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Zweimal standen die Arbeiter des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet an Schnittpunkten historischer Entwicklungen. Industrielle Revolution und günstige politische Bedingungen nach 1848/49 beschleunigten die Entfaltung des industriell-kapitalistischen Bergbaus. Aus ständischen Verhältnissen wurden die Bergarbeiter zu ,,freien'' Arbeitskräften. Nach mehreren gescheiterten Versuchen in den 70er Jahren gelang den Bergarbeitern 1889 die Gründung eines Verbandes, wodurch sie Kontakt zur allgemeinen Gewerkschaftsbewegung fanden. Mit ihrem Streik von 1889 trugen sie dazu bei, das Sozialisten-Gesetz zu Fall zu bringen. Diese Orientierung unter ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnissen eines konservativen Staates als Prozeß zunehmender Bewußtheit und fortschreitender Emanzipation zu untersuchen, ist Ziel der Arbeit. Der Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaftsweise im Bergbau, ihren Auswirkungen auf die soziale Situation und auf die Arbeitsbedingungen wird ein eigenes Kapitel gewidmet.sw/difu

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Gewerkschaft, Bergbau, Bergarbeiterbewegung, Verband, Arbeitsbedingung, Landesgeschichte

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München: tuduv (1977), VIII, 415 S., Tab.; Lit.(pol.Diss.; Karlsruhe o.J.)

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Gewerkschaft, Bergbau, Bergarbeiterbewegung, Verband, Arbeitsbedingung, Landesgeschichte

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Reihe Politologie/Soziologie; 4