Energiesparen im Elefantenstall. Modellprojekt im Osnabrücker Zoo.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Ein Zoo benötigt viel Energie, denn die vielfältigen Tierarten aus unterschiedlichen Klimazonen benötigen warme oder kalte Temperaturen, die hergestellt werden müssen. Hinzu kommen die Futtermittel, die kühl gelagert werden müssen. Außerdem sind viele Zoos älterer Bauart schlecht isoliert und das häufige Türöffnen der Tierhäuser seitens der Besucher macht das Energiesparen zur Herausforderung. Der Zoo Osnabrück stellte sich mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), den Stadtwerken Osnabrück und der Niedersächsischen Lottostiftung in einem Modellprojekt den unterschiedlichen Herausforderungen. Basierend auf einer energetischen Analyse, die eine detaillierte Erfassung aller Energieverbräuche umfasste, wurde ein Energieeinsparkonzept erarbeitet, deren Einzelmaßnahmen in dem Beitrag vorgestellt werden. Nach zwei Jahren Erfahrung mit dem Energieeinsparkonzept kann festgestellt werden, dass der Energieverbrauch um ein Viertel sank und damit rund 250 Tonnen Kohlendioxid weniger produziert wurden. Eine Energiebilanz wird von Zoo zu Zoo unterschiedlich ausfallen, was am unterschiedlichen Zustand der Gebäude sowie der gehaltenen Tierarten liegt. Den höchsten Verbrauch haben Häuser, die ganzjährig beheizt oder gekühlt werden müssen, wie Aquarien, Terrarien, Tropenhäuser oder Delphinarien. Dennoch kann das Osnabrücker Modellprojekt als Energieeinsparmodell für andere Zoos und Tiergärten gelten, da sich mit passendem Technikeinsatz je nach Tierart und Tierhaus passende Lösungen finden lassen.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 5
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S. 27-28