20 Jahre Sandoz - vom Desaster zur Chance. Bericht über ein Symposium der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR) sowie des Instituts für das Recht der Wasser- und Entsorgungswirtschaft an der Universität Bonn (IRWE) am 30. November 2006 in Köln.
Heymann
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Heymann
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DE
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Köln
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0012-1363
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ZLB: 4-Zs 61
BBR: Z 121
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BE
KO
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Abstract
Am 1.11.1986 geriet im schweizerischen Industrieort Schweizerhalle bei Basel eine Lagerhalle der Sandoz AG in Brand. Mit dem Löschwasser gelangten neben Agrochemikalien Insektizide, Herbizide und Fungizide in den Rhein, die den Fischbestand fast vollständig zerstörten. Die biologischen Schäden reichten bis in die Niederlande, die monetären Schäden wurden auf ca. 140 Millionen Schweizer Franken geschätzt, und die Gewinnung von Trinkwasser aus dem Rhein wurde für 18 Tage eingestellt. Das "Desaster" brachte jedoch nicht nur diese verheerenden Schäden mit sich, sondern auch neue "Chancen" für die Umwelt. Neue Konzepte zur Störfallvorsorge wurden entwickelt und zusätzliche Kontroll- und Überwachungsmechanismen eingeführt. Zudem wurden Produktion und Lagerung chemischer Stoffe sowie das Risikomanagement verändert. Den zwanzigsten Jahrestag des Unfalles nahmen die Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR) und das Institut für das Recht der Wasser- und Entsorgungswirtschaft an der Universität Bonn (IRWE) zum Anlass, um gemeinsam am 30. 11. 2006 ein Symposium unter dem Titel "20 Jahre Sandoz - vom Desaster zur Chance" zu veranstalten. difu
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Deutsches Verwaltungsblatt
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Nr. 9
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S. 548-549