Modellierung und Wirkungen von Maßnahmen der städtischen Verkehrsplanung.

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Stuttgart

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0932 - 402X

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DI
EDOC

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Abstract

Zielsetzung ist aufzuzeigen, wie und in welchem Umfang Verkehrsnachfragemodelle den Planungsprozess der städtischen Verkehrsplanung unterstützen können und welche Maßnahmen hinsichtlich der Zielerreichung am wirkungsvollsten sind. Hierzu bietet die Arbeit, unterstützt durch eine Klassifizierung von Maßnahmen, eine ganzheitliche Betrachtung des rechnergestützen Planungsprozesses. Für ausgewählte Maßnahmen der städtischen Verkehrsplanung erfolgt eine Untersuchung der Wirkungszusammenhänge und Wirkungsvermutungen, aus welchen wiederum modelltechnische Anforderungen zur Abbildung der Wirkungen an das Nachfragemodell resultieren. Anschließend werden mit dem Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart, das dem Stand der Technik entspricht, geeignete Maßnahmen und konkrete Maßnahmenfälle untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Maßnahmen eine Verlagerung vom Umweltverbund (Modi ÖV, Fuß, Rad) hin zum Modus Pkw bewirken, wenn diese die Attraktivität des Modus Pkw steigern. Wird die Attraktivität des Modus Pkw durch Restriktionen, wie z. B. eine City-Maut oder verringerte zulässige Höchstgeschwindigkeiten, gemindert, führt dies zu einer Verlagerung vom Pkw hin zum Umweltverbund. Mit der Steigerung der Attraktivität eines bestimmten Modus des Umweltverbundes wird auch eine Verlagerung aus den anderen Modi des Umweltverbundes bewirkt. Anschließend werden beispielhaft die Ziele „Verkehrsverlagerungen hin zum Fuß- und Radverkehr“, „Verkehrsverlagerungen hin zum ÖV“, „Reduktion des motorisierten Verkehrs“ und „Reduzierung der Umweltbelastungen“ betrachtet. Die Wirkungsberechnungen am Beispiel der Region Stuttgart zeigen, dass der Maßnahmenfall „Netzgebühren für die Region Stuttgart“ und der Maßnahmenfall „Reduzierung der ÖV-Fahrpreise um 100 Prozent in der Region“ am effektivsten zur Zielerreichung sind.

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Veröffentlichungen aus dem Institut für Straßen- und Verkehrswesen; 57